Immobilien Förderprogramme

Auch wenn die Förderung für Unternehmen und Privatpersonen im Bezug auf den Erwerb von Immobilien in den letzten Jahren etwas reduziert wurde, so gibt es immernoch Förderprogramme von Bund und Ländern, die den Immobilienerwerb und die Finanzierung der Immobilien unterstützen sollen.

Immobilien-Förderprogramme sind in der Regel an bestimmte Bedingungen geknüpft und man unterscheidet vor allen Dingen nach der Art des Förderers. Hier stehen in erster Linie der Staat (Bund) sowie die Länder und Gemeinden als Förderer zur Verfügung. Ganz gleich, um welche Immobilien-Förderprogramme es sich konkret handelt, die Förderung beinhaltet fast immer günstige Zinsen, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten oder auch Vorteile im Bezug auf die Rückzahlung des Darlehens, also im Rahmen von besonderen Tilgungsvereinbarungen. Während bei den Unternehmen in erster Linie die Kommunen als Förderer auftreten, können Kunden im privaten Bereich zum Beispiel auf staatliche Förderprogramme beispielsweise in Form der KfW-Darlehen zurückgreifen.

Generell gibt es viele unterschiedliche Immobilien-Förderprogramme, die unter der Rubrik Landesprogramme / SAB-Programme und KfW-Programme laufen. Zu den Landesprogrammen gehören beispielsweise die Förderung des innerstädtischen Wohnens, das Energiespardarlehen, die Förderung des Mehrgenerationenwohnen, ein Zinsanpassungsprogramm für selbst genutzte Immobilien oder auch das SAB-Förderergänzungsdarlehen Wohneigentum.

Als Kreditnehmer bzw. als Immobilienfinanzierer sollte man sich im Einzelfall auf jeden Fall erkundigen, ob und wenn ja, welche Art von Förderprogramm man nutzen kann. So werden mit dem Förderprogramm des innerstädtischen Wohnen zum Beispiel alle Immobilieneigentümer gefördert, die zur nachhaltigen Entwicklung der Innenstädte durch den Bau von Immobilien beitragen, und zwar dann durch selbstgenutztes Wohneigentum. Ein solches Förderdarlehen kann man dann als Einzelperson in einer Höhe von maximal 50.000 Euro erhalten, wobei der Zinssatz mit derzeit (Stand Dezember 2009) 2,5 Prozent nominal für eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren natürlich sehr günstig für den Kreditnehmer ist.

Zu den bekanntesten Förderprogrammen im Bereich der Immobilienfinanzierung zählen auf jeden Fall die KFW-Förderprogramme. Auch in diesem Bereich gibt es mehrere verschieden Förderprogramme, die man als Immobillienfinanzierer unter bestimmten Bedingungen nutzen kann. Dazu gehören beispielsweise das KfW-Programm für energieeffizientes Sanieren, das Förderprogramm „Wohnraum sanieren“, das Programm zur Förderung von erneuerbaren Energien oder auch das Wohneigentumsprogramm mit einer zusätzlichen SAB-Förderung. Auch diese jeweiligen Darlehen zeichnen sich im Rahmen der Immobilienfinanzierung vor allen Dingen durch sehr günstige Zinsen aus, die in der Regel dann auch für die gesamte Laufzeit gesichert sind, sodass der Kreditnehmer und Empfänger der Förderung keine Zinsänderungsrisiken in Kauf nehmen muss.

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